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Infoseite - Bildungspaket - Zuschüsse für Nachhilfe - Hartz4

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(FQA) Fragen und Antworten zum Bildungspaket.

Was wird mit dem Bildungspaket genau gefördert?

Kinder und Jugendliche, die Hilfe benötigen, haben Anspruch auf:
  • Lernförderung, wenn nachweislich Bedarf besteht.
  • Kultur, Sport und Mitmachen – mit einem "soziokulturellen Teilhabebudget" kann jedes Kind Vereins-, Kultur- oder Ferienangebote vor Ort nutzen.
  • Einen Zuschuss zum warmen Mittagessen, wenn Schule und Kita dies anbieten.
  • Ein Schulbasispaket bestehend aus einem Betrag für Schulmaterial (z.B. Taschenrechner oder Hefte) und für die Kosten für eintägige Klassenausflüge.

Das Schulbasispaket stellt sicher, dass Schülerinnen und Schüler mit einer angemessenen Ausstattung in die Schule kommen. Anschaffungen wie Schulranzen, Taschenrechner und Zirkel werden durch das Schulbasispaket finanziert. Auf Empfehlung zahlreicher Praktikerinnen und Praktiker wird das Paket in zwei Stufen ausbezahlt: 70 Euro erhalten die Eltern zum 1. August und 30 Euro zum 1. Februar eines Jahres, um die Schulmaterialien über das Schuljahr gut abdecken zu können. Teil des Schulbasispakets ist auch ein Gutschein für die Teilnahme an eintägigen Schul- oder KiTa-Ausflügen.
 
Jedes Kind kann Zugang zu Vereinen in den Bereichen Sport, Spiel und Kultur, zu Ferienfreizeiten und zu außerschulischer Bildung erhalten. Die Agentur für Arbeit übernimmt einen Jahresbeitrag von bis zu 120 Euro.
 
Kinder und Jugendliche, die am Kita- oder Schulmittagessen teilnehmen, erhalten einen Zuschuss von etwa 26 Euro im Monat.
 

Wann erfolgt die Lernförderung in der Schule, wann "schulnah"?
 
"Schulnah", das heißt außerhalb der Schule, soll die Lernförderung dann vorgenommen werden können, wenn keine ausreichende reguläre schulische Lernförderung (für alle Kinder) angeboten wird. Allerdings sollen auch in den Fällen die Lehrer den Förderbedarf feststellen. Denn sie sind es, die am besten Bescheid wissen, wo es hakt und wo Nachhilfe nötig ist.
 

Wie werden die Sach- und Dienstleistungen abgerechnet?
 
Die Sach- und Dienstleistungen werden entweder über Gutscheine oder Direktüberweisung abgerechnet. Kommunen erhalten damit den nötigen Spielraum zur Ausgestaltung des Bildungspakets. Auf diese Weise können zu dem die teilweise schon bestehenden unterschiedlichen Systeme vor Ort genutzt werden. Mittelfristig strebt die Bundesregierung ein elektronisches Abrechnungssystem an.


Warum erhalten leistungsberechtigte Kinder und Jugendliche nicht einfach ein erhöhtes Sozialgeld?
 
Der Bundesregierung ist es wichtig, dass die Leistungen direkt beim Kind oder Jugendlichen ankommen. Eltern und Lehrer, die feststellen, dass ein Schulkind Hilfe beim Lernen braucht, beantragen diese Hilfe bei der örtlich zuständigen Stelle. Das kann das Jobcenter oder die Kommune sein. Die dafür vorgesehenen Mittel fließen dann direkt an die Einrichtung, die dem Schulkind die Lernförderung anbietet. Das ist für alle unbürokratisch. Auch der Vereinsbeitrag für sportliche Aktivitäten oder den Musikkurs kann direkt vom Jobcenter oder der Kommune an den Verein fließen. 
 

Welche Kinder und Jugendlichen haben Anspruch auf das Bildungspaket?
 
Das Bundesverfassungsgericht hat der Bundesregierung den Auftrag erteilt, Teilhabe und Bildungszugang für die leistungsberechtigten Kinder zu ermöglichen. Von den Leistungen des Bildungspakets sollen künftig nicht nur die Kinder in der Grundsicherung profitieren, sondern auch die Kinder, die den Kinderzuschlag erhalten. Denn auch die Tochter oder der Sohn eines Bauhelfers mit drei Kindern braucht manchmal Nachhilfe, die die Familie vielleicht nicht bezahlen kann. Es gibt heute schon eine Fülle guter Aktivitäten und Programme in den Ländern und Kommunen. An diese möchte der Bund mit seiner Initiative für leistungsberechtigte Kinder und Jugendliche andocken. 
 

Was wird das Bildungspaket kosten?
 
Das finanzielle Gesamtvolumen für die Leistungen des Bildungspakets beträgt 2011 rund 740 Millionen Euro und jeweils 730 Millionen Euro in den beiden Folgejahren. Die mit der täglichen Umsetzung des Bildungspakets verbundenen Verwaltungskosten sind zusätzlich mit 135 Millionen Euro in 2011 und jeweils 110 Millionen Euro in den beiden Folgejahren veranschlagt.
 

An wen wenden sich Eltern, die für ihre Kinder Leistungen zum Bildungspaket beantragen wollen?
 
Das kann das Jobcenter, die Optionskommune oder eine noch zu benennende Stelle der Kommune sein. Spätestens im Januar wird das jeweils feststehen. Auf Wunsch der Kommune können sie sich nämlich anstelle des Jobcenters beauftragen lassen, die praktische Verwaltungsarbeit des Bildungspakets umzusetzen. In diesem Falle erstattet der Bund der Kommune die dadurch entstandenen Verwaltungskosten.

Haben Sie noch Fragen, dann wenden Sie sich an uns. Wir unterstützen sie gerne.
Infotelefon: 0261 - 500 57 16
Info´s per Mail unter: Frankfurt@mobilenachhilfe.de
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